ACHTUNG: DIESES SEMINAR IST AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN. WIR MELDEN UNS SOBALD ES EINEN NEUEN TERMIN GIBT.

Rechtsrock, Rechtsruck. Wie hängt das zusammen? Überall ist zu lesen oder zu hören, Musik bzw. RechtsRock sei das zentrale Moment für den Einstieg Jugendlicher in die extreme Rechte. Die fortwährende Rede von der „Einstiegsdroge Musik“* ist jedoch nicht nur sachlich schlicht falsch, sondern reproduziert – meist ungewollt – extrem rechte Propaganda.

Das Problem ist gar nicht so sehr, dass Neonazis und andere extreme Rechte Musik machen; im RechtsRock geht es vielmehr vor allem um Geld, um die Bildung von Netzwerken, um das Aushandeln ideologischer Positionierungen und um Selbstverständigung.

In diesem Workshop soll es daher erstens darum gehen, mit dem alarmistischen Mythos der „Einstiegsdroge Musik“ aufzuräumen, zweitens soll gezeigt werden, inwiefern RechtsRock für die extreme Rechte trotzdem enorm wichtig ist und weshalb deswegen zivilgesellschaftliche und politische Interventionen gegen RechtsRock weiterhin dringend notwendig bleiben. Mit Thorsten Hindrichs haben wir uns eine Koryphäe in seinem Gebiet von der Uni Mainz ins Haus geholt, gemeinsam mit dem NDC (Netzwerk für Demokratie und Courage) wird er den Workshop halten.

* (Ähnliches hört man oft bzgl. Hip-Hop. Hip-Hop verleite die Rezipient*innen, gewaltbereit und kriminell zu werden. Wer kennt das Problem nicht, noch vor einer Minute hast du Hafti gehört, plötzlich stehst du am Hauptbahnhof und tickst Schnee. Gestern Gallus, heute Charts – in dem Fall wohl andersherum.)


  • 09:30 - 17:00
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