„Bereit, Verantwortung zu übernehmen“

„Bereit, Verantwortung zu übernehmen“

Die Jahreshauptversammlung der Jusos Wetterau fand in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der neuen Geschäftsstelle der Wetterauer SPD in Friedberg statt.

Der Vorstand war insbesondere zufrieden auf die vielen politischen Veranstaltung aus dem vergangenen Geschäftsjahr: Auf den monatlichen Themenabenden haben sich die Jusos Wetterau etwa vertiefend mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und dem Aufbau einer dritten Säule für die Europäische Union, der ‚Sozialunion‘, beschäftigt. Auch wurde die Fish-Bowl-Diskussion mit Andrea Ypsilanti positiv hervorgehoben. Des Weiteren sind die Jusos besonders stolz, dass mit Natalie Pawlik nun eine Wetterauerin die südhessischen Jusos anführt. Nach über 20 Jahren steht so wieder eine Frau an der Bezirksspitze. Pawlik  tritt damit auch in die Fußstapfen von  Heidemarie Wieczorek-Zeul und Nina Hauer.   Der Vorstand wurde anschließend einstimmig entlastet. Verabschieden mussten sich die Jusos Wetterau von ihrer langjährigen Vorstandsfrau Reyhan Demir, die nach acht Jahren Vorstandsarbeit umzugsbedingt zurückgetreten ist.

Lukas Dittrich, der als Vorsitzender der Jusos Wetterau wiedergewählt wurde, blickte zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück und hat sich für das kommende Geschäftsjahr zwei wichtige Aufgaben vorgenommen:

Erstens möchte er die kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft durchsetzen. „Wenn wir nun die Unterstützung anderer Parteien für die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft bekommen, dann freut uns das. Es sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies ein Projekt der Sozialdemokratie ist.“ Dass die Gründung noch nicht vollzogen sei, liege an unterschiedlichen Ansichten innerhalb der großen Koalition im Wetteraukreis. „Während die Schwarzen denen, die ohnehin schon bauen können, goldene Wasserhähne spendieren wollen, sehen wir die Aufgabe der Wohnungsbaugesellschaft darin, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Altbauten zu sanieren“, erklärte Dittrich in seiner Rede auf der Jahreshauptversammlung.

Eine weitere Aufgabe wird die Aus-und Weiterbildung der Jusos Wetterau sein. „Für die Kommunalwahl 2021 werden wir viele junge Leute aufstellen, die Lust haben sich mit kommunalen Themen wie Schulbau oder der Daseinsvorsorge in Stadt und Land zu beschäftigen und auch etwas von Haushalten und Bauvorschriften verstehen.“ Diese jungen Leute werden in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen. „Wir werden diese, falls notwendig, auch entsprechend einfordern“, macht Dittrich klar.

In der Antragsberatung legten die Wetterauer Jusos weitere inhaltliche Positionen fest. Sie wollen sich unter anderem dafür einsetzen, dass das Schülerticket für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos ist. „Es ist einfach ungerecht, wenn zwei oder drei Meter darüber entscheiden, ob du einen Anspruch auf einen kostenlosen ÖPNV hast oder nicht.“

In den Geschäftsführenden Vorstand der Jusos Wetterau wurden insgesamt gewählt: Lukas Dittrich (Vorsitzender, Niddatal),  Franziska Linhart (Stellvertreterin, Limeshain), Tabea Rösch (Stellvertreterin, Büdingen) Axel Nieslony (Stellvertreter, Bad Vilbel), Luca Bauer (Kassierer, Friedberg) und Farnaz Nasiriamini (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Butzbach).

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