Jusos Bad Nauheim und Friedberg schließen sich zusammen und stellen sich neu auf

Jusos Bad Nauheim und Friedberg schließen sich zusammen und stellen sich neu auf

Die Bad Nauheimer und Friedberger Jungsozialist*innen (Jusos) fanden sich am 1. Juni zu einer gemeinsamen Jahreshauptversammlung zusammen, die das gemeinsame Engagement der Ortsgruppen festlegte. Als Gastredner*innen waren Franziska Linhart, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Wetterau, Andreas Balser, Vorstandsmitglied der Antifabi Wetterau und Jürgen Volz, Vorsitzender der SPD Friedberg geladen. Im Wetteraukreis gibt es nun sechs aktive Ortsgruppen der Jungsozialistinnen – in Bad Vilbel, Büdingen, Niddatal, Butzbach, Friedberg und Bad Nauheim setzen sie sich aktiv für ihre Ideale ein, machen junge Politik mit neuen Ideen und kämpfen entschieden gegen rechte Meinungsmache.

Im Jahresbericht der Ortsgruppe fanden die angebotenen Workshops eine besondere Erwähnung. In Kooperation mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative beschäftigten sich die Jungsozialisten mit der Rhetorik von Extremismus, ebenso wurde ein Workshop zum Thema Feminismus veranstaltet. Außerdem waren viele Jusos in den Wahlkämpfen aktiv und überzeugten in Diskussionen für Sozialdemokratische Politik.


Anschließend wählte die Versammlung Luca Bauer aus Friedberg und Felicitas Ziegler aus Bad Nauheim zu ihren Sprecher*innen. Sie werden das Engagement aufrechterhalten und sind besonders für die Organisation der Gruppe zuständig. Die Schwerpunkte des kommenden Jahres erklärte Luca Bauer: „Die Sozialdemokratische Partei hat die letzten Generationenkonflikte immer gegen die Jungen entschieden. Sei es Uploadfilter oder die soziale Ausgestaltung des Klimaschutzes, immer hat man sich hinter faulen Kompromissen in der Großen Koalition versteckt. Das wollen wir auf kommunaler Ebene aufbrechen und dazu liefert die Entwicklung der beiden Städte ausreichend Möglichkeiten.“
Felicitas Ziegler erläutert: „In Bad Nauheim steht zum Beispiel auf der Tagesordnung, wie es auf dem Goldstein weitergeht  und in Friedberg die Entwicklung des Kasernengeländes. Wir wollen dort die Interessen der jungen Generation vertreten.“
Außerdem sollen Workshops zu den Themen Arbeitsmarkt und Organisation im Ehrenamt stattfinden und die Zusammenarbeit mit Vereinen und dem SPD Ortsverband verstärkt werden.

Zum Ende verabschiedete die Versammlung Reyhan Demir und Pascal Schüren, die nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung standen. Die neuen Vorsitzenden bedankten sich für deren Arbeit im vergangenen Jahr.

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