Eckhard Hassebrock zu Gast bei den Jusos Wetterau

Eckhard Hassebrock zu Gast bei den Jusos Wetterau

Im Rhein-Main-Gebiet herrscht hessenweit der größte Wohnraummangel. Alleine der Stadt Frankfurt fehlen aktuell 30.000 Wohnungen. Dies führte in den letzten Jahren im gesamten Ballungsraum zu massiv steigenden Mieten.

Das nahmen die Wetterauer Jungsozialisten zum Anlass und luden Eckhard Hassebrock, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), nach Rosbach ein. Als Förderbank des Landes ist die WIBank unter anderem zuständig für die Förderung im Bereich Wohnungsbau. Hierzu zählt neben der Mietwohnungsbauförderung auch die Wohneigentumsförderung.

In lockerer Runde tauschten wir uns zum Thema „bezahlbarer Wohnraum“ aus und diskutierten aktuelle Herausforderungen. Im Fokus standen Bedarf und Nachfrage, Mietpreise, energieeffizientes Bauen, Einkommen und Einkommensgrenzen, Vorurteile gegenüber dem sozialen Wohnungsbau, Barrierefreiheit und der Erwerb von Belegungsrechten.

„Vor allem im letzten Jahr ist die Nachfrage nach Mitteln für die Wohnraumförderung stark gestiegen. Obwohl auch deutlich mehr investiert wurde, gibt es immer noch viel zu tun. In naher Zukunft sind bezahlbarer Wohnraum und die Erschließung von Bauland besonders zentral“, erklärte Eckhard Hassebrock. Darüber hinaus sei es wichtig, ganz Hessen und alle Bürgerinnen und Bürger im Blick zu haben. Sowohl Ballungsräume als auch der ländliche Raum müssen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Zusätzlich müssen neben Geringverdienern verstärkt Haushalte mit mittleren Einkommen unterstützt werden. Ein ganzheitlicher Blick auf die Bedürfnisse ist entscheidend um den Herausforderungen im Wohnungsbau zu begegnen“, erläutert Hassebrock abschließend.

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