„Damit Friedberg nicht zur Schlafstadt wird! “

„Damit Friedberg nicht zur Schlafstadt wird! “

Jusos Wetterau diskutieren mit BGM-Kandidat Dr. Klaus Dieter Rack die Entwicklung der Kreisstadt

Die Wetterauer Jusos trafen sich bei ihrem letzten Plenum mit dem Bürgermeisterkandidaten der SPD-Friedberg Dr. Klaus-Dieter Rack. Zusammen diskutierte man die Entwicklungsmöglichkeiten der Kreisstadt und fand dabei einiges was es in der Zukunft zu verändern gebe. So stimmte man darüber ein, dass Friedberg einen barrierefreien Bahnhof mit einem modernen, übersichtlichen Vorplatz mit angeschlossenem Busbahnhof benötige. Rack merkte an, dass er den Prozess unbedingt beschleunigen wolle.

Weitere zentrale Punkte der Diskussion waren das konfliktfreie Zusammenleben zwischen Alt und Jung, die Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung der Friedberger Kernstadt und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ein besonders Augenmerkt legte Rack auf das größte Neubaugebiet, die “Ray Barracks”. Dort solle gezielt bezahlbarer Wohnraum gebaut werden, denn die Probleme auf dem Wohnungsmarkt kenne er als Aufsichtsrat der Wohnbaugesellschaft genau. Außerdem bot er an, Ideen  zur Naherholung und sozialen Angebote in der Planung gemeinsam zu entwickeln.
“Friedberg darf nicht bloß eine Schlafstadt werden. Wir brauchen Jobs und einen starken Zusammenhalt der Bürger.”, so Rack über seine Ziele.
Eine weitere Herzensangelegenheit ist für den Historiker die Reaktivierung des Friedberger Dreiklangs Burg, Kaiserstraße und Altstadt.

Auch wurde angemerkt, dass Friedberg als Hochschulstandort studierendenfreundlicher werden müsse. Dr. Klaus-Dieter Rack stellte hierbei klar, dass er die Rahmenbedingungen für studentisches Leben rund um den Campus verbessern möchte. Einig war man sich darüber, dass sowohl die Kneipenvielfalt wie auch das kulturelle Angebot ausgebaut werden müsse. “Wenn wir Studierenden das Pendeln ersparen, wird die Nachfrage danach groß sein. Dann kann sich in Friedberg etwas Großartiges entwickeln.”
Aus der Sicht der Jusos Wetterau sei ein ebenso wichtiger Punkt eine Weiterentwicklung des Junity. Der Juso-Vorsitzende Fabian Hassebrock regte an, dass man auch andere Formen der Verwaltung des Jugendzentrums bedenken sollte. Die Jungsozialisten freuten sich über das Gesprächsangebot, das Junity gemeinsam mit Klaus-Dieter Rack noch attraktiver zu gestalten.

Die beiden Stellvertretenden Juso Vorsitzenden Sarah Krampitz und Lukas Dittrich machten deutlich, dass es wichtig sei, sich nicht nur auf die Kernstadt zu konzentrieren, sondern alle Ortsteile mitzunehmen. Besonders die ÖPNV-Anbindung der umliegenden Kommunen in die Kreisstadt wolle man in Zukunft stärker im Auge behalten.

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