Jusos unterstützen Fridays for Future-Demonstrationen.

Jusos unterstützen Fridays for Future-Demonstrationen.

In den letzten Monaten demonstrierten in ganz Europa Schülerinnen und Schüler gemeinsam, um auf die Problematiken des Klimawandels aufmerksam zu machen und eine Kehrtwende in der Energiepolitik zu fordern.

Die Jusos Rheingau-Taunus solidarisieren sich jetzt öffentlich mit den Klimaprotesten der Schüler und weisen die Unterstellung zurück, dass sie nur protestieren, um dem Unterricht zu entgehen.

„Wer diese Demonstrationen besucht, der spürt förmlich, dass der Klimaschutz ein ernstes Anliegen der jungen Generation ist. Die Ernsthaftigkeit des Themas steht absolut im Vordergrund, deshalb ist die ganze Diskussion um Schulschwänzen ein wenig konstruiert“, erklärt Thomas Wieczorek, Vorsitzender der Jusos Rheingau-Taunus und weist darauf hin, dass der nächste Streiktermin in Wiesbaden ohnehin in den Osterferien liegt.

Besonders absurd werde es laut Jusos, wenn nun die Landesregierung und insbesondere die CDU den Unterrichtsausfall zum großen Thema machen: „Die CDU regiert in Hessen seit 20 Jahren und schon so lange hat sie das Problem des Lehrermangels nicht behoben. Jetzt angesichts der Schülerproteste auf die strenge Einhaltung der Schulpflicht zu bestehen, wirkt ein bisschen scheinheilig“, sagt Wieczorek und verweist auf eine Pressemeldung der Lehrergewerkschaft GEW, derzufolge jede Woche 16.000 Stunden Unterricht an Hessens Schulen ausfallen, weil Lehrer fehlen.

Die Jusos teilen die Ziele der Schülerproteste und unterstützen die Forderungen nach einem Kohleausstieg, für einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien, mehr Anstrengungen bei der Bekämpfung des Klimawandels und mehr Nachhaltigkeit.

„Wir freuen uns über eine politisch aktive Jugend und rufen alle Jugendlichen auf, sich am 12. April ab 12 Uhr an der #FridaysForFuture-Demo in Wiesbaden zu beteiligen.“

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