Zumtobel: Verhandlungen gefordert, Jusos appellieren an Geschäftsführung

Usingen – Am vergangenen Donnerstag wurden Pläne der Zumtobel Group bekannt, den Produktionsstandort in Usingen zu schließen. „Wir sind entsetzt und sauer, dass nun auf diese Art und Weise die für alle denkbar schlechteste Lösung bekannt geben wurde.“, erklärt Felix Lupp, Sprecher der Jusos Hochtaunus. „Unsere Gedanken und Solidarität gelten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Familien. Viele Beschäftige leisten seit mehr als 25 Jahren wertvolle Arbeit für das Unternehmen wie die gesamte Region. Ein solch drastischer Schritt ist daher unwürdig und nicht einfach hin zu nehmen.“, so David Wade, ebenfalls Sprecher des SPD-Nachwuchses.

„Wir fordern die Geschäftsführung von Zumtobel auf, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und die Verhandlungen mit Interessenten, wie der österreichischen Firma Ledon, wieder aufzunehmen.“, so die Jusos weiter.
„Monatelang wurden die Beschäftigten, die Gewerkschaften wie auch die Politik hingehalten. Sollte es bei dieser Entscheidung bleiben, wäre dies ein skandalöser und völlig unseriöser Umgang mit der Lebensgrundlage von gut 160 Menschen und ihren Familien. Wir stehen, wie die gesamte sozialdemokratische Familie, geschlossen hinter den Forderungen der Belegschaft und appellieren eindringlich an die Geschäftsleitung, der Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers nachzukommen und eine vollständige Schließung des Werks als teuerste Alternative für alle Beteiligten abzuwenden.“, so Lupp und Wade abschließend.
 

Diesen Artikel teilen: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email

Comments are closed.