Lupp und Wade an Juso-Spitze bestätigt

Hochtaunus – Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) im Hochtaunuskreis haben am vergangenen Sonntag einen neuen Vorstand gewählt. David Wade (22) aus Grävenwiesbach und Felix Lupp (17) aus Königstein wurden einstimmig im Amt bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand von den beiden Bad Homburgerinnen Eda Sentürk (30) und Lea Braun (20), Dominik Nöll aus Steinbach (23) sowie Abdalla Abdi (22) aus Usingen als Beisitzerinnen und Beisitzer. Die Versammlung würdigte die Arbeit von Lea Schmidt (18) und Robert Fröhlich (17), die beide nach dem Abitur aus persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl antraten.
„Wir freuen uns sehr über den großartigen Vertrauensbeweis und sind hochmotiviert, diesem im neuen Geschäftsjahr wieder gerecht zu werden.“, kommentierten Lupp und Wade ihre erneute Wahl an die Spitze des SPD-Nachwuchses.

„Es wird in Zukunft unter anderem darum gehen, klare Haltung gegen den sich immer massiver vollziehenden Rechtsruck in unserer Gesellschaft zu zeigen. Wir werden nicht zulassen, dass die Demagogen von AfD und Co. weiterhin unwidersprochen versuchen,  in so perfider Art und Weise die Schwächsten der Schwachen gegeneinander auszuspielen.  Es braucht mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit. Hierzu müssen und werden wir weiter die Verteilungsfrage stellen, um gemeinsam mit der SPD das Leben der Menschen konkret zu verbessern.“, so Lupp weiter.

„Darüber hinaus wird es an uns sein, noch deutlicher zu machen, dass die breite Mehrheit der Menschen von sozialdemokratischer Politik profitiert. Bezahlbarer Wohnraum im Kreis oder die Einführung des Mindestlohns auf Bundesebene sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern Ergebnis langjähriger Arbeit der Jusos wie der SPD. Dennoch haben wir es mit einer massiven sozialen Schieflage zu tun. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer extremer auseinander. Gleichzeitig droht sehr vielen Menschen Altersarmut. Deshalb ist klar: Es braucht eine vernünftige Besteuerung großer Vermögen und ein effektives rentenpolitisches Maßnahmenpaket, um allen Menschen ein würdiges Leben im Alter zu ermöglichen.“ so Wade weiter.

„Lasst uns Migration als Chance statt Bedrohung begreifen. Das Rentenniveau muss auf mindestens 50 % angehoben und stabilisiert werden, um Altersarmut wirklich zu verhindern. Bei gelingender Integration generieren wir dringend nötige Mittel in der Rentenversicherung, um genau dieses Ziel zu erreichen. Wir brauchen Vision und Weitsicht statt Angst und Hetze.“ so die Jusos abschließend.

JHV Bild 2016

 

Diesen Artikel teilen: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email

Comments are closed.