Jusos spenden an Annies Suppenküche

Heppenheim. Über eine Zuwendung von 343,29 Euro konnte sich vergangenen Dienstag Annies Suppenküche in Heppenheim freuen. Es ist mittlerweile zur guten Tradition geworden, dass die Jusos Bergstraße jedes Jahr auf dem Parteitag der SPD Bergstraße Spenden für die ehrenamtliche Einrichtung der katholischen Kirche St. Peter in Heppenheim sammeln. So waren die Jungsozialisten bereits zum fünften Mal zu Besuch in den Räumlichkeiten der Einrichtung und übergaben der Leiterin Barbara Balke die Zuwendung.

Die Suppenküche am Heppenheimer Marktplatz verköstigt auf ehrenamtlicher Basis jeden Werktag Menschen, die sich sonst kein warmes Mittagessen leisten können. Erhältlich zum Kostenbeitrag von einem Euro bereiten die Mitarbeiter den Gästen eine vollständige, reichhaltige Mahlzeit mit Hauptspeise und Nachtisch zu. Getränke wie Kaffee, Tee und Wasser werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ihre Gäste sind, wie Balke erzählt, „Obdachlose, Menschen, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht, die arbeitslos wurden oder an Altersarmut leiden. Viele von ihnen genießen aber vor allem die Gesellschaft und wollen mittags einfach nicht allein sein. Weihnachten war daher ein großes Fest mit über 30 Gästen.“

„Auch wenn wir uns wünschen würden, dass es solche Einrichtungen wie die Suppenküche in Deutschland gar nicht erst geben muss, ist es uns dennoch eine Freude mit unserer Spende bei der Unterstützung bedürftiger Menschen eine Hilfe zu sein. Hier erhalten sozial Schwache nicht nur ein warmes Mittagessen, sondern auch einen Raum der Begegnung“, so der Juso-Vorsitzende Philipp Ofenloch.

Weiter zeigten sich die Jusos gewillt, auch zukünftig Spenden für die Einrichtung zu sammeln oder sogar selbst an einem Tag bei der Arbeit helfend zur Seite zu stehen. Erfreut darüber zeigte sich Marius Schmidt, der als neuer SPD-Unterbezirksvorsitzender und ehemaliger Juso-Vorsitzender ebenfalls zu Gast war. „Ich finde es gut, dass die Jusos die Tradition einer Spende an die Suppenküche fortsetzen. Ziel einer nachhaltigen Sozialpolitik muss es sein, solche Einrichtungen überflüssig zu machen. Sie verdienen jedoch jede Unterstützung, solange es sie geben muss“, so Schmidt.

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