Jusos fordern sofortige Abstimmung zur Ehe für alle

BERGSTRASSE. „Als längst überfällig und gesellschaftspolitisch absolut notwendig“ bewerten die Jusos Bergstraße die sich abzeichnende Öffnung der Ehe  und des Adoptionsrecht auch für gleichgeschlechtliche Paare: „Die SPD fordert seit zwölf Jahren in jedem Wahlprogramm die Öffnung der Ehe auch für Schwule und Lesben, die Jusos tun dies noch länger. Nun ist die Mehrheit im Bundestag da und die Abstimmung zur Gewissensfrage erhoben worden. Diese progressive Mehrheit kann und muss nun genutzt werden. Wir sind froh, dass die SPD diese Frage klar beantwortet und für die Ehe für alle votieren wird- auch schon vor der Wahl“, so die Bergsträßer Jusos.

Während Christine Lambrecht klar für die Öffnung der Ehe stünde, haben die Jusos für die Äußerungen von Michael Meister (CDU) kein Verständnis: „Meister spricht davon, dass eine Ehe aus Mann und Frau bestehen müsse. Das ist ein tradiertes und überholtes Familienbild und nicht liberal. Familie beginnt für uns dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Es sollte klar sein, dass jeder und jede über den eigenen Lebensentwurf selbst entscheiden kann. Dazu gehört auch, dass jeder das Recht auf Eheschließung haben sollte – egal welches Geschlecht der Partner hat. Wir fordern daher die Abstimmung über den Gesetzentwurf von Rheinland-Pfalz noch in dieser Sitzungswoche“, meinen die Jusos abschließend.

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