Jusos bereiten sich auf Wahlkampf vor 

EINHAUSEN. Bundestagsabgeordnete und erste parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Christine Lambrecht bereits. Doch auch für die kommende Bundestagswahl im September hat die Viernheimerin viel vor. Einige dieser Ziele für die kommende Wahlperiode stellte die Kandidatin der Sozialdemokraten für den 24. September nun im Rahmen des Wahlkampfworkshops der Jusos Bergstraße im Bürgerhaus in Einhausen am vergangenen Samstag vor.

Lambrecht berichtete dabei zunächst über den Coup der „Ehe für alle“, die tags zuvor im Bundestag beschlossen wurde. „Nachdem die Kanzlerin den Weg für eine Gewissensentscheidung frei gemacht hat, musste es ganz schnell gehen, damit der Gesetzentwurf aus Rheinland-Pfalz noch zur Abstimmung gebracht werden kann. Meine Aufgabe war es, die SPD-Fraktion vollzählig ins Parlament zu führen, damit die knappe Mehrheit von SPD, Grünen und Linken reicht“, so Lambrecht. Am Ende war es ganz schnell gegangen und die mittlerweile 12 Jahre alte Forderung der SPD ist nun gesetzgeberische Realität.

Für den Urnengang zum neuen Deutschen Bundestag im Herbst hat die SPD ein umfangreiches Wahlprogramm vorgelegt: „Uns ist es wichtig, die hart und ehrlich arbeitenden Menschen in Deutschland besser zu stellen. Daher möchten wir KITA-Gebühren abschaffen, die Rente stabilisieren und die Steuerpolitik der Realität anpassen und den Solidaritätszuschlag Schritt für Schritt abschaffen“, erklärte Lambrecht vor den anwesenden Jungsozialisten. Auf dem Programm an diesem Samstag stand neben der Vorbereitung des Wahlkampfes, der Fortbildung der Mitglieder für Tür-zu-Tür-Besuche auch ein Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus.

Weiterhin planen die Jusos bis zum 24. September zahlreiche Aktionen. Beispielsweise am 13. September ab 19 Uhr in Bürstadt eine Veranstaltung mit Christine Lambrecht zum Thema „Gebührenfreie Bildung von Anfang an“.

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