Jusos besuchen den Landtag

Jusos besuchen den Landtag

 

Beim Abgeordnetengespräch geht es vorrangig um den Bildungsgipfel

WIESBADEN. Einen Ausflug in das Herz der hessischen Gesetzgebung unternahmen die Jusos Bergstraße am vergangenen Mittwoch. Auf Einladung des ehemaligen Landratskandidaten und Landtagsabgeordneten der SPD Gerald Kummer besichtigte die Abordnung der Bergsträßer Jungsozialisten das Wiesbadener Stadtschloss und nahmen an einer Plenarsitzung teil.

Im abschließenden Abgeordnetengespräch zwischen den Bergsträßer SPD-Abgeordneten Karin Hartmann, Norbert Schmitt, Kummer und dem sozialdemokratischen Nachwuchs war das Scheitern des hessischen Bildungsgipfels ein großes Thema.

Die Jusos Bergstraße sehen im Scheitern des Bildungsgipfels „eine verpasste Chance für einen echten Schulfrieden und mehr soziale Gerechtigkeit im Bildungssystem.“ Für Gipfel-Teilnehmerin Karin Hartmann war insbesondere das Festschreiben aller Schulformen außer der Hauptschule für die kommenden zehn Jahre indiskutabel: „Wissen wir, was in fünf Jahren nachfolgende Generationen vom Bildungssystem erwarten“, fragte sie rhetorisch.

Ministerpräsident Volker Bouffier habe mit seiner Aussage auf dem JU-Landestag, die Union werde „keinen Millimeter von ihrer bildungspolitischen Linie abweichen“ den Bildungsgipfel „durch fehlende Bereitschaft zum Kompromiss aufgekündigt. Die Sozialdemokratie steht als Jubelperser für ein Festschreiben einer Politik von gestern nicht zur Verfügung. Der Ausstieg ist konsequent, wenn der Einladende keine Einigung und Verhandlung möchte“, so Maximilian Rühl und Marius Schmidt von den Jusos Bergstraße.

„Kinder, Lehrer und Eltern erwarten zu Recht von der Politik, dass sie sich für sie einsetzt. Jetzt wurde viel Zeit und Geld ohne einen großen Wurf verschwendet“, waren sich die Anwesenden einig.

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