Förderung unbedingt erhalten

Jusos diskutieren mit Kreisschülersprecher Jakob Strehler

BENSHEIM – Schülervertretungsarbeit auf Bundes- und Landesebene war das beherrschende Thema der Jusos Bergstraße im Rahmen ihres traditionellen Winzerfeststammtisches am Stand der Kolping-Familie am vergangenen Mittwochabend. Kein geringerer als KreisschülersprecherJakob Strehler aus Bensheim erläuterte dem SPD-Nachwuchs die Strukturen des Kreisschülerrates und der Landesschülervertretung. „Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl wollen wir wichtige Gremien des Kreises besuchen, verstehen und zuhören, wo der Schuh drückt“, erläuterte Juso-Vorsitzender Marius Schmidt in seinem Grußwort.

„Schülervertretung ist als Delegiertensystem organisiert. Klassensprecher wählen als Schülerrat Delegierte für den Kreisschülerrat, dieser wählt dann seinen Vorstand sowie Delegierte für den Landesschülerrat, der wiederrum die Landesschülervertretung wählt“, erläuterte Strehler. Hierbei gab er den zahlreich anwesende Jusos aus dem Kreis Bergstraße und der umliegenden Region sowie den interessierten Gästen zu bedenken, dass dieses System nur in Hessen gelte, da Bildung Ländersache sei. „Hier wünschen wir uns zumindest eine Angleichung, die allen Schülerinnen und Schülern in Deutschland vergleichbar gute Mitbestimmung ermöglicht“, waren sich die Jusos einig. Ein Lob gab es für die Landesschülervertretung für die Installation basisdemokratischer Elemente wie den hessischen Schülerkongress.

Strehler berichtete, dass die Kreisschülervertreter aus Mitteln des Bergsträßer Haushaltsetats finanziert wird.  „Der Zuschuss soll in Zukunft erhalten, eher sogar noch aufgestockt werden, sichert er doch dem Kreisschülervertretung Autonomie und Unabhängigkeit und die Möglichkeit, eigene Projekte wie zum Beispiel Bildungsworkshops zu verwirklichen“, machten die Jusos deutlich. zg

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