Harmonische Versammlung

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Juso-SchülerInnen Bergstraße/Odenwald tagen in Zwingenberg

ZWINGENBERG (red). Ein spannendes und aktives erstes Jahr des Bestehens schloss die Juso SchülerInnen Gruppe Bergstraße/Odenwald am vergangenen Samstag mit ihrer ersten Jahreshauptversammlung im Alten Amtsgericht in Zwingenberg ab. Die Juso-Schüler blickten hierbei  einerseits auf vergangene Aktivitäten zurück, gaben allerdings ebenso einen Ausblick auf kommende Vorhaben.

Die scheidenden Sprecher Tale Meier aus Lorsch und Philipp Ofenloch aus Bürstadt resümierten dabei sichtlich zufrieden ihre Amtszeit. Höhepunkt stellte eine am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium initiierte Podiumsdiskussion im Vorfeld der Europawahl im Mai mit Vertretern verschiedenen politischen Parteien dar. Ebenso führte die Gruppe ein Seminar zum Thema „Die ideale Schule“ durch und veröffentlichte zu aktuellen Sachfragen mehrere Pressemitteilungen. Ferner wurden erste inhaltliche Positionierungen durch einen Forderungskatalog mit sieben Punkten erarbeitet. „Wir stehen für längeres, gemeinsames Lernen, eine Stärkung der Schülermitverwaltung sowie Inklusion im Bildungssystem statt Selektion“, umschreibt Ofenloch das Profil der Juso-Schüler. „Hierbei stand im Mittelpunkt, die Gruppe zu einen und Strukturen zu schaffen, die ihre Tragfähigkeit über den Tag hinaus in Zukunft beweisen müssen. Dies ist dem Sprecherkreis sehr gut gelungen“, lobte Juso-Vorsitzender Marius Schmidt die Arbeit der ausscheidenden Mitglieder, denen die harmonische Versammlung einstimmig Entlastung zubilligte.

Daneben stand die turnusgemäße Neuwahl des Sprecherkreises auf der Tagesordnung. Da ein Großteil der Funktionsträger des letzten Jahres mittlerweile erfolgreich das Abitur abgelegt hat, waren personelle Veränderungen unabdingbar. Einstimmig zu neuen Sprechern der Gruppe wurden Maximilian Rühl aus Lampertheim-Hofheim und der Einhausener Axel Tzschentke gewählt. Vertreten werden sie von  der Viernheimerin Alicia Hanf und dem Bensheimer Jakob Strehler.

In ihrem Grußwort bedauerte die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Hartmann nochmals, dass die Rückkehr zu G9 für sechste und siebte Klassen an Schulen im Kreis Bergstraße an teilweise einer Gegenstimme aus der Elternschaft scheiterte: „Dies zeigt uns, dass die propagierte Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9 nur Schein und wenig Sein darstellt.“

Als nächste Projekte gab Rühl, der auch die Juso-Schüler auf südhessischer Ebene anführt, ein offenes Seminar zum Thema „Zukunft der Bildung“ am Samstag, den 4. Oktober an. Ebenso findet in Zusammenarbeit mit den Jusos Bergstraße am Mittwoch, den 10. September ein Stammtisch auf dem Winzerfest statt. Hierbei wird der Kreisschülerratsvorsitzende Jakob Strehler die Arbeit dieses Gremiums erläutern.

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