
Frankfurt 11.06.2026 – Die südhessischen Jusos wenden sich am Samstag mit einem 31-seitigen Forderungskatalog an ihre Partei auf dem SPD-Parteitag in Dietzenbach. Darin fordern sie eine politische Neuausrichtung in Bezug auf die Themen Wehrpflicht, Energiepreiskrise und Wohnpolitik.
Rodan Zeybek, Bezirksvorsitzende der Jusos erklärt dazu: „Dass die AfD bei fast 30 Prozent steht und wir bei zwölf, ist nicht deren Erfolg, sondern unser Versagen. Lars Klingbeil kann es einfach nicht. Er müsste jetzt die Koalition davon überzeugen, zu investieren, statt sich weiter in die Krise hineinzusparen. Die Übergewinnsteuer gegen große Konzerne muss kommen, um das Deutschlandticket wieder bezahlbar zu machen. Ebenso brauchen wir ein fettes Investitionsprogramm über 25 Milliarden Euro für bezahlbares Wohnen allein um den Bedarf in Hessen zu decken.“
Die Jusos sehen einen klaren Zusammenhang zwischen dem Aufstieg der AfD und der steigenden Belastung von Normal- und Geringverdienenden. Deshalb wollen sie die Menschen mit folgenden Maßnahmen entlasten:
- Sofortige Auszahlung des Klimagelds von bis zu 300 Euro pro Person
- Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf 0 %
- 9-Euro-Ticket statt Tankrabatt
- 25 Milliarden für Wohnungsbau in Hessen mit Eigenkapitalanteil von 5 Milliarden
- Steigerung der gemeinwohlorientierten, sozial gebundenen Vermietungen auf 30 %
- Erhöhung der Vergütung von Freiwilligendiensten auf BAföG-Niveau
Auf Wunsch können wir Ihnen die vollständigen Dokumente zukommen lassen.
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