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JUSOS PROTESTIEREN AM HILTON HOTEL: MIT LICHT GEGEN DIE DUNKLEN MACHENSCHAFTEN IRANISCHER TERRORFINANZIERS

Frankfurt 04.02.2026 Mit einer Kundgebung und einer großflächigen Lichtprojektion auf die Fassade des Frankfurter Hilton Hotels protestierten die Jusos Hessen-Süd am Dienstagabend gegen mutmaßliche Verstrickungen des Hotelbesitzers in die Finanzierung des iranischen Regimes. Hintergrund sind Berichte der FAZ, nach denen das Hotel über den Banker Ali Aliakbar Ansari der Familie des iranischen Machthabers Ajatollah Chamenei zuzurechnen ist. Ansari unterliegt britischen Sanktionen, wegen Finanzierung der als Terrororganisation eingestuften Islamische Revolutionsgarde.

Rund um die Bockenheimer Anlage versammelten sich mehrere Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bevor sie zum Hotel zogen. Dort projizierten die Veranstalter ein Protestmotiv auf die Gebäudefront, das auf die problematischen Eigentümerstrukturen hinwies.

In mehreren Redebeiträgen schilderten Mitglieder der iranischen Diaspora die politische Lage in ihrem Herkunftsland und die Repressionen durch das Regime. Sie forderten ein konsequenteres Vorgehen europäischer Staaten gegen Geldwäsche und wirtschaftliche Verflechtungen mit Verantwortlichen in Teheran.

Die Autorin Farnaz Nasiriamini machte in ihrer Rede klar: „Was hier als Übernachtung beginnt, endet anderswo als Repression. Während Menschen im Iran gefoltert, erschossen und zum Schweigen gebracht werden, wird ihr Leid hier in Immobilien übersetzt. Geld fließt still im Hintergrund, doch auf den Straßen Irans finanziert dieses Geld die blutige Jagd auf Protestierende. Das Geld schläft ruhig, die Toten nicht. Es geht um die Verantwortung von Unternehmen, Städten und Staaten. Wer Folter finanziert, darf in Europa keine sicheren Häfen haben.“

Der Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd, Rodan Zeybek appellierte an alle Frankfurter*innen sich solidarisch zu zeigen: „Es ist nicht hinnehmbar, dass in Frankfurt Vermögenswerte existierten, die den Terror im Iran finanzieren. 30.000 Tote, ermordet von den Gardisten, die mit Geld auch aus Profiten dieses Hotels entlohnt wurden. Die Menschen im Iran brauchen jetzt die Solidarität der Frankfurter*innen. Wir müssen Druck machen, dass alle Strohmänner des Regimes diese Stadt verlassen und wo immer möglich Geschäfte mit dem Terrorregime im Iran sofort beendet werden.“

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