Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten des postkolonialen Kapitalismus #decolonizeEZ

Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten des postkolonialen Kapitalismus #decolonizeEZ

Erst durch die Migrationsdebatte nach Europa kam auch das Thema “Fluchtursachen bekämpfen” wieder auf die politische Tagesordnung und wird gesellschaftlich diskutiert. Im Fokus stehen dabei auch neue entwicklungspolitische Ansätze. Doch was hat die „Entwicklungspolitik“ der letzten Jahrzehnte eigentlich gebracht? Welche Interessen verfolgt „Entwicklungszusammenarbeit“ und schafft sie nicht mehr Abhängigkeiten statt eine unabhängige „Entwicklung“ zu demokratischen Volkswirtschaften zu unterstützen? Und was verstehen wir eigentlich unter „Entwicklung“?

Diese Fragen und mehr wollen wir am 14. März Sascha Raabe MdB (ehem. entwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Uta Zapf MdB a.D. (SPD) sowie Walid Malik vom Institut für postkoloniale Studien der Goethe-Uni, stellen und alternative Lösungsvorschläge diskutieren.

Dabei werfen wir insbesondere einen kritischen Blick auf den aktuell vorgestellten „Marshallplan für Afrika“ des BMZ (https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/infobroschueren_flyer/infobroschueren/Materialie310_Afrika_Marshallplan.pdf), der große Pläne ankündigt, dem es aber an konkreter Strategie und vor allem an Partner*innenschatflichkeit mit den betroffenen Ländern fehlt.

Im Anschluss wird es Raum für eine rege Debatte geben.

Wann? 14.03. (Di), 19 Uhr

Wo? Seminarhaus, Goethe-Uni Frankfurt, Campus Westend.

Raum: 0.106

– öffentliche Veranstaltung –

Stefanie Minkley
für den Bezirksvorstand Hessen-Süd

14.03.2017

19:00 - 21:30

Plätze frei?

Noch 9 Plätze frei, 0 warten auf Bestätigung

Seminargebäude Goethe-Uni Campus Westend

Max-Horkheimer-Str. - Frankfurt

Lade Karte ...

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

Diesen Artikel teilen: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email