Jusos: “AfD ist ewiggestrig” SPD-Nachwuchs zur Äußerung der AfD zum neuen Lehrplan in Hessen

Die Jusos üben scharfe Kritik an den Aussagen der AfD Bergstraße. Nachdem die AfD den neuen Lehrplan des Landes Hessen wegen des Beibringen unterschiedlicher Sexualitäten scharf kritisiert und abgelehnt hatte, meinen die Jusos: „Die AfD bleibt eine ewiggestrige Partei. Sie hängt einem antiquierten Familienbild nach und kleidet ihren Konservativismus in widerliche und engstirnige Parolen. Wir fragen uns, wann diese Partei in der Zeit ankommt, in der wir leben und die sie nicht zurückdrehen kann.“ Vielfalt und Toleranz gegenüber allen Lebensformen sei, meinen die Jusos, „essentiell um eine Gesellschaft ohne Hass und in friedlichem Miteinander zu gestalten. Familie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und das in mehr Formen als nur klassisch mit einem Vater, einer Mutter und Kindern. Maxime muss sein: Niemand zwingt einem anderen ein Lebensmodell auf. Insofern hat auch die AfD kein Recht, nur ein Modell als richtig zu propagieren“, unterstreicht der SPD-Nachwuchs. Gesellschaftliche Vielfalt könne in der Schule nur dann vermittelt werden, wenn alle Fragen von jungen Menschen beantwortet werden und Toleranz vorgelebt wird- und dies ohne negative Wertung oder die Begriffe unnormal oder normal“, so die Jusos abschließend Inzwischen hat sich auch der Landeselternbeirat von den Äußerungen „ultrakonservativer Christen und nationalistischen Kräften“ distanziert, die eine „Frühsexualisierung der Kinder“ befürchten. „Dafür bietet der Lehrplan keinerlei Anhaltspunkte und dies war auch nicht Gegenstand der Diskussion“, verkündet der Landeselternbeirat in einer Pressemitteilung.

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