Jusos: „Kürzungen bei Jugendverbänden und Migrationsdiensten sind fatal“  

Die Jusos Bergstraße fordern für den Haushaltsplan des Bundes „deutliche Nachbesserungen für junge Menschen.“ Der SPD-Nachwuchs im Kreis Bergstraße fordert die SPD im Bund auf, ihren Einfluss in der Großen Koalition geltend zu machen und die Kürzungen bei Migrationsdiensten und dem Bundesjugendring im ersten Haushaltsentwurf parlamentarisch zurückzunehmen.
Die angekündigten Kürzungen bei den Mitteln für politische Jugendverbände sowie die Kürzung von acht Millionen Euro für die Jugendmigrationsdienste sind für die Jusos „inakzeptabel“.
„Der Bundeshaushalt ist nach aktuellen Berechnungen aus dem Finanzministerium bis zum Jahr 2020 bei gleichbleibender Konjunktur ausgeglichen. Jetzt an den jungen Menschen zu sparen ist kein gutes Signal“, meinen die Jusos.
„Acht Millionen weniger für die Migrationsdienste bedeutet den Verlust von 70 Beratungsstellen bundesweit. Gerade jetzt, wo wir zahlreiche Flüchtlinge in den Berufsalltag integrieren wollen und unsere Aufgabe der Gestaltung der weiteren Zuwanderung anhält, ist dieses Signal fatal“, so Vorsitzender Marius Schmidt. Betroffen könnten beispielsweise auch die Beratungsstellen des Diakonischen Werks im Kreis Bergstraße sein.
Auch eine Einschränkung bei den Verbänden des Bundesjugendrings wie beispielsweise den Falken, halten die Jusos für falsch. „In Zeiten, in denen eine rechtspopulistische Partei Wahlerfolge erzielt, muss das Engagement junger Menschen für die Stabilität unserer Demokratie gestärkt werden. Diese Engagement nun mit der Kürzung von zwei Millionen Euro jährlich zu versehen ist schlichtweg unverschämt“, so die Jusos abschließend.
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