Pressemitteilung der Jusos Bergstraße zur Besetzung des Geschäftsführerpostens der Solardraisine im Überwald

Die Jusos Bergstraße kritisieren die Besetzung der Stelle des Geschäftsführers der Betreibergesellschaft der Solardraisine im Überwald mit dem ehemaligen CDU-Kreisgeschäftsführer Holger Kahl: „Kahls Einstellung hat ein Geschmäckle. Hier scheint die Bergsträßer CDU einmal mehr einem Parteigänger eine adäquate Anstellung auf Kosten des Steuerzahlers geben zu wollen“, meinen die Jungsozialisten.
„Als Martin Ringhof nach seinem Aus als Erster Stadtrat in Viernheim zum Versorgungsfall wurde, hat man den damaligen Keisgeschäftsführer Kahl auf die Schnelle ins Landratsamt geschoben, um Platz für Ringhof zu machen. Und nun versüßt man Kahl seinen Dienst für den Parteifrieden mit einem neuen Amt“, beschreiben die Jusos die Personalrochade. Kahl sei in erster Linie aus parteihygienischen Gründen ins Landratsamt gekommen. „Mit Sicherheit hat Herr Kahl für die CDU als Leiter von Abgeordnetenbüros oder als Kreisgeschäftsführer gute Dienste geleistet. Ob ihn das jedoch qualifiziert, um der defizitären Solardraisine neuen Schwung zu geben, muss er erst noch beweisen. Seine Einstellung lässt den Schluss zu, dass Parteibuch vor Qualifikation ging. Diesen Vorwurf machen wir Landrat Engelhardt, der so die Chance verpasst hat, der Draisine einen guten Neustart zu ermöglichen“; so die Jusos abschließend.

Diesen Artikel teilen: Facebook Twitter Pinterest Google Plus StumbleUpon Reddit RSS Email

Comments are closed.