Designierter Kreisbeigeordneter Karsten Krug zu Gast bei den Jusos Bergstraße

Lorsch. Nach der Wahl am  vergangenen Montag steht es fest: Karsten Krug wird am 1. August neuer hauptamtlicher Kreisbeigeordneter. Zu einem Kennenlernen trafen sich Vertreter der Jusos Bergstraße mit dem neuen Amtsträger im Fraktionszimmer der Lorscher SPD.
Der 39-jährige Familienvater zog im Alter von vier Jahren nach Groß-Rohrheim.
Schon in frühen Jahren engagierte er sich in seiner Gemeinde. „Neben Tischtennis, Tennis und Fußball kam später die ehrenamtliche Arbeit als Gemeindevertreter mit späterem Aufstieg zum Fraktionsvorsitzenden hinzu“, berichtet Krug. Zuvor absolvierte er auch schon seinen Zivildienst bei der Gemeinde Groß-Rohrheim.  Verantwortung übernahm er in seiner Freizeit aber nicht nur als Fraktionsvorsitzender, sondern auch als Tischtennistrainer und Jugendwart .Nach seinem Abitur in Gernsheim studierte an der Verwaltungsfachhochschule in Darmstadt. Seit dem Jahr 2000 ist er bei der Verwaltung der Stadt Lorsch beschäftigt, in der er bis heute Hauptamtsleiter ist. Seit 2015 untersteht ihm auch das Sozialamt, weshalb er auch Erfahrung in Bereichen der Jugendförderung oder der Kindergartenplanung vorweisen kann.  Aufgrund seiner sachlichen und kompetenten  Art gelang ihm schon in Lorsch eine gute Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen – unabhängig vom SPD-Parteibuch.
„Gerade deshalb sehen wir  in ihm die richtige Person für die Besetzung des zweiten Kreisbeigeordneten“, so der Vorstand der Jusos Bergstraße.
Aber nicht nur sein Lebenslauf und seine neue Aufgabe waren Inhalte des Gesprächs. Die Strukturen sowie Interessen der Jusos Bergstraße zu erfragen waren ihm ebenfalls ein Anliegen.

Weiterhin nutzten die Jusos die Gelegenheit, um mit Krug ihre eigenen politischen  Ziele und Vorstellungen zu besprechen. Hierbei legte der SPD-Nachwuchs vor allen Dingen Wert auf soziale Themen: „Wir arbeiten aktuell an einem Konzept für einen Sozialpass im Kreis Bergstraße, der sozial schlechter gestellten Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Rabatte auf öffentliche Einrichtungen möglich macht. Dazu wollen wir gerne einen regelmäßigen Sozialbericht initiieren, um langfristige und gezielte Strategien gegen Armut im Kreis zu entwickeln“, unterstrichen die Jusos.
Die Jungsozialisten freuen sich über den neuen  Ansprechpartner im Kreis und blicken gespannt auf die Zukunft des jungen, aber durchaus erfahrenen Verwaltungsexperten.

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