„Hessische AfD ist ein Fall für den Staatsschutz“

„Hessische AfD ist ein Fall für den Staatsschutz“

Handgreiflichkeiten auf einer AfD-Veranstaltung in Gernsheim – Minderjähriger wird verletzt

Anlässlich von Ausschreitungen auf einer AfD-Veranstaltung in Gernsheim am 05.07.2016 erklären die südhessischen Jusos:

„Wieder ist es am Rande einer AfD-Veranstaltung zu Ausschreitungen gegen anwesende Jusos gekommen. Wieder sind seitens der AfD Straftaten begangen worden. Wieder sind Minderjährige verletzt worden. Gerade in Hessen hat sich die AfD von nationalkonservativen Ursprüngen lange verabschiedet. In Rhetorik und Auftreten handelt es sich mittlerweile um Rechtsradikale. Die Hessische AfD ist ein Fall für den Staatsschutz“, so Juso Bezirksvorsitzender Kaweh Mansoori.

Das Innenministerium müsse am Rande öffentlicher AfD-Veranstaltungen mehr für die Sicherheit tun. „Es ist völlig inakzeptabel, dass die AfD öffentliche Veranstaltungen immer mehr in einen rechtsfreien Raum verwandelt. Immerhin zeigen Jusos auf solchen Veranstaltungen Präsenz und machen deutlich, dass die AfD mit ihren menschenverachtenden Ansichten allein ist. Dass die AfD aber ungehindert Straftaten zulasten unserer Mitglieder begeht, ist nicht hinnehmbar“, so Mansoori.

Die hessische AfD knüpfe dabei nahtlos an vergangene Veranstaltungen an. „Saal-Ordner haben anwesende Jusos auf der AfD-Veranstaltung am 05.07.2016 in Gernsheim, zu der auch der bekannte Antisemit und Ex-CDU-Politiker Martin Hohmann eingeladen war, als solche erkannt und sie gewaltsam von der Veranstaltung ausgeschlossen. Dabei ist ein Minderjähriger an der Hand verletzt worden. Auch im Vorjahr ist es bei einer vergleichbaren Veranstaltung im Kreis Offenbach zu massiven Beleidigungen und Körperverletzungen anwesender Jusos gekommen“, erinnert sich der Darmstädter Juso Sprecher Albert Krzysztofik, der an beiden Veranstaltungen teilnahm.

„Auf beiden öffentlichen Diskussionsveranstaltungen sind Jusos nach massiven Beschimpfungen von AfD-Schlägertrupps aus dem Saal geworfen worden. In beiden Fällen haben die Jusos keinen Grund für Provokationen geliefert. Diese Rechtsradikalen gehören endlich unter Beobachtung“, forderte Krzysztofik.

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