Aktuelles & Presseerklärungen

Sexuelle Selbstbestimmung darf kein Luxus sein!

Wir fordern, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer medizinisch sinnvoll und verträglichen  Verhütung  komplett übernehmen. Dies soll für alle Frauen gelten, unabhängig ihres Alters sowie ihrer sozialen und finanziellen Verhältnisse.

Des Weiteren sollen Gynäkolog*innen verpflichtet werden, ihre Patientinnen sowohl über gesundheitliche als auch ökologische Folgen der hormonellen Verhütung umfassend aufzuklären.

Begründung:

Die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen darf nicht von materiellen Hindernissen abhängig sein. Die Situation, dass Frauen beispielsweise die Anti-Baby-Pille nicht mehr nehmen, weil sie es sich nicht leisten können, ist gerade aus sozialdemokratischer Sichtweise nicht hinnehmbar. Gerade junge Frauen in der Ausbildung – sei es in der Schule, im Betrieb oder an der Universität – sollten sich über die Finanzierung von hormoneller Verhütung keine Gedanken machen müssen. Jede Frau muss das Recht haben, individuell entscheiden zu dürfen, wann ein Kind in ihre Lebenssituation hineinpasst und wann nicht.

Sexuelle Selbstbestimmung und Emanzipation bedingen sich und gerade die Sozialdemokratie muss das erkennen. Die Bezuschussung hormoneller Verhütungsmittel wäre ein weiterer Schritt, um Frauen ein selbstbestimmteres und unabhängigeres Leben zu ermöglichen.

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